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Vorteile auf einen Blick

  • Wiederherstellung von Funktion und Ästhetik verlorener Zähne
  • Schutz vor weiterem Knochenabbau und somit Erhalt der eigenen Knochensubstanz
  • Schonung der noch vorhandenen Zähne
  • Gute Körperverträglichkeit

Was ist ein Zahnimplantat?

Über einen Zeitraum von wenigen Wochen bis mehreren Monaten verwächst das Zahnimplantat mit dem Knochen (Osseointegration). Bei der Osseointegration bilden Knochenzellen neuen Knochen um das Implantat und bewirken eine feste Verbindung mit der Implantatoberfläche. Ein «Verwachsen» des Implantats mit dem Knochen ist Voraussetzung, um ein belastbares Fundament für die künstliche Zahnkrone zu schaffen.

Das Zahnimplantat übernimmt damit ähnliche Funktionen wie eine natürliche Zahnwurzel. Wie eine echte Zahnwurzel können Implantate im Vergleich zu konventionellen Brücken- und Prothesenversorgungen den Knochenrückgang in zahnlosen Kieferabschnitten reduzieren.

 

Um die sichtbare Zahnkrone wiederherzustellen, bedient man sich eines Aufbaus, in der Fachsprache Abutment genannt, auf der künstlichen Zahnwurzel. Dieser Aufbau ist notwendig, um künstliche Zahnkronen, Brücken oder Halterungen für Prothesen am Implantat zu befestigen. Das unten stehende Bild (rechts) zeigt ein eingesetztes Implantat mit einem Aufbau und einer darauf befestigten Krone im Vergleich zu einem natürlichen Zahn (links).

Wann ist ein Implantat die richtige Lösung?

Ein Implantat ist keineswegs nur für ältere Menschen eine gute Lösung, die im Laufe der Jahre ihre Zähne verlieren. Immer öfter sind auch junge Menschen von Zahnverlust betroffen. Ein kleiner Unfall beim Sport oder im täglichen Leben ist schnell passiert. Auch aufgrund genetisch bedingter Zahn-Nichtanlagen kann es bereits von Geburt an zu einer Zahnlücke kommen.

Darüber hinaus führen verschiedenste Erkrankungen wie beispielsweise Parodontitis und/oder Karies in jedem Alter zu einem Zahnverlust. Durch Zahnimplantate werden das natürliche Lächeln einer Person und die Funktionsfähigkeit der Zähne wiederhergestellt. Von allen Zahnersatzmöglichkeiten ist ein Zahnimplantat der Natur am nächsten. Zahnimplantate bilden ein solides Fundament zur Befestigung einer Zahnkrone und finden auch Verwendung als Verankerung von fest sitzenden Brücken und herausnehmbaren Teil oder Vollprothesen. Ausserdem können Zahnimplantate eine Fehlbelastung der natürlichen Zähne sowie die Abnutzung am Kieferknochen und Erkrankungen am Kiefergelenk verhindern.

Man unterscheidet zwischen drei verschiedenen Arten des künstlichen Zahnersatzes: Einzelzahnersatz, Ersatz mehrerer Zähne und Ersatz aller Zähne.

Einzelzahnersatz

Die Versorgung mit Zahnimplantaten ist immer eine individuelle Lösung. Fehlt nur ein Zahn, wird das Implantat exakt an dieser Stelle gesetzt. Die Zahnkrone wird dann genau an die ästhetischen Anforderungen angepasst.

Ersatz mehrerer Zähne

Kommt es zum Verlust von mehreren Zähnen, werden Implantate als Pfeiler für eine Brücke verwendet. In diesem Fall ist es oft nicht notwendig, jeden fehlenden Zahn durch ein Implantat zu ersetzen.

Ersatz aller Zähne 

Variante 1: Festsitzend

Beim Ersatz aller Zähne werden Implantate ebenfalls als Pfeiler verwendet, um dem Zahnersatz genügend Sitz zu gewähren.

Ersatz aller Zähne 

Variante 2: Vollprothese abnehmbar

Abnehmbar, im Gegensatz zur fest sitzenden Variante ist hier die Vollprothese vom Patienten abnehmbar. Die Implantate werden mit einem Halteelement versehen (Steg, Druckknopf oder Vergleichbarem), auf denen die Prothese stabil gehalten wird. Für die tägliche Reinigung lässt sich die Prothese mit ein paar einfachen Handgriffen vom Patienten herausnehmen.